Wege zur Therapie (Behandlungsbedingungen, Kostenübernahme)

Die Kosten von tiefenpsychologisch fundierter und analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie werden von allen gesetzlichen Kassen und den meisten Privatversicherungen bei Vorliegen einer entsprechenden Indikation übernommen.

Privat Versicherte sollten vor Behandlungsbeginn mit ihrem zuständigen Versicherungsträger die Konditionen der Kostenübernahme für  Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie abklären.

Zu probatorischen Sitzungen und zur Sprechstunde können Sie ohne ärztliche Überweisung mit ihren Versicherungsunterlagen (Gesundheitskarte des Kindes/Jugendlichen) kommen. Sollte es zu einer weiteren psychotherapeutischen Behandlung kommen, wird diese entweder als Kurzzeittherapie zur Bearbeitung eines begrenzten Behandlungszieles oder auch zur Krisenintervention eingeleitet, oder es wird eine Langzeittherapie mit einer Behandlungsdauer von 1-3 Jahren angestrebt, mit einer fest vereinbarten wöchentlichen Frequenz. Die begleitende Elternarbeit findet bei Kindern in der Regel im Verhältnis 1:4 statt, bei Jugendlichen wird sie flexibel nach Absprache vereinbart. (siehe Unterpunkt Jugendliche)

Vor der Kostenübernahme durch die Krankenkassen ist die Einleitung eines standardisierten anonymen Gutachterverfahrens notwendig und ein sogenannter ärztlicher Konsiliarbericht muss zeitnah vom behandelnden Kinder- oder Hausarzt /Psychiater eingeholt werden. Diese Untersuchung soll abklären, welche medizinischen oder psychiatrischen Mitbehandlungen sinnvoll sein können und inwieweit der somatische Hintergrund der Symptomatik abgeklärt ist.

Behandlungen bei Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten können ab der frühesten Säuglingszeit bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres begonnen und dann auch beendet werden.

Der Erfolg der Therapie ist im Wesentlichen auch durch eine verbindliche und verlässliche Einhaltung von vereinbarten Terminen und die Bereitschaft der Flexibilität bezüglich der Abstimmung mit schon bestehenden Aktivitäten in der Freizeit bestimmt. Terminabsagen können nur aus wichtigen Gründen und rechtzeitiger vorheriger Absprache erfolgen. Die meisten Therapeuten sind aus betriebswirtschaftlichen Gründen auf die Erhebung eines Ausfalls- oder Bereitstellungshonorars angewiesen, wenn Stunden versäumt und nicht rechtzeitig abgesagt werden.

Analytische und tiefenpsychologisch fundier